Umweltfreundliche Kosmetikverpackungen sollten auf messbaren Designentscheidungen beruhen und nicht auf pauschalen Umweltversprechen. Käufer sollten recycelbare Strukturen auf Papierbasis, Kraftmaterialien, Verpackungen in der richtigen Größe, einen reduzierten Kunststoffanteil, herausnehmbare Einlagen sowie Papier aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Quellen in Betracht ziehen.
Das Weglassen überflüssiger Komponenten kann ebenfalls zur Vereinfachung der Verpackung beitragen. In manchen Anwendungsfällen kann eine Einlage aus Karton eine Schale aus verschiedenen Materialien ersetzen. Weniger Laminierungen, kleinere Kartonabmessungen und weniger Dekorschichten können den Materialverbrauch senken, ohne dass der Schutz des Produkts beeinträchtigt wird.
Nicht jedes Kosmetikprodukt lässt sich in derselben Verpackung unterbringen. Zerbrechliche Glasverpackungen, flüssige Produkte, schwere Geschenksets und der Versand über große Entfernungen erfordern unter Umständen weiterhin zusätzlichen Schutz. Entscheidungen zur Nachhaltigkeit sollten daher unter Berücksichtigung der Produktsicherheit, der Produktpräsentation, der örtlichen Recyclingbedingungen und der geprüften Materialdokumentation getroffen werden.
Ein klarer Produktionsprozess beginnt in der Regel mit der Prüfung der Anforderungen. Der Verpackungshersteller überprüft die Produktabmessungen, die gewünschte Struktur, das Material, die Druckvorlage, den Druck, die Oberflächenveredelung, die Menge, die Verpackungsart, den Lieferort und den angestrebten Fertigstellungstermin.
Die nächsten Schritte können die Konstruktionsentwicklung, die Erstellung der Stanzvorlage, die Prüfung der Druckvorlagen, die Anfertigung von Rohmustern, die Anfertigung von Druckmustern, die Materialfreigabe, den Druck, die Oberflächenveredelung, das Stanzen, die Montage, die Prüfung, die Verpackung und den Versand umfassen. Bei komplexeren starren Verpackungen oder Kosmetik-Geschenksets können zusätzliche manuelle Montagearbeiten und Passgenauigkeitsprüfungen erforderlich sein.
Im Rahmen der Qualitätskontrolle sollte die Produktion mit dem freigegebenen Muster und den Spezifikationen abgeglichen werden. Zu den wichtigen Prüfpunkten zählen die Abmessungen der Verpackung, die Konstruktion, die Platzierung des Aufdrucks, die Farbrichtung, die Position der Oberflächenveredelung, der Sitz der Beilagen, der Oberflächenzustand, die Öffnungsfunktion, die Montagequalität und die Exportverpackung.