Beginnen Sie mit der freigegebenen Schnittvorlage. Platzieren Sie Logos, Texte und Barcodes innerhalb des vorgegebenen Sicherheitsbereichs. Lassen Sie Hintergrundgrafiken über die Beschnittlinie hinausragen und halten Sie wichtige Details von Falzen, Klebestellen, Schnittlinien und Verschlusslaschen fern.
Reichen Sie eine bearbeitbare Druckvorlagendatei mit verknüpften Bildern, benannten Ebenen, Farbreferenzen, Schriftarten und der erforderlichen Auflösung der Druckvorlage ein. Kennzeichnen Sie Sonderfarben, Weißdruck, Folien, Lacke und andere spezielle Produktionsebenen deutlich.
Ein digitaler Proof dient zur Überprüfung von Rechtschreibung, Ausrichtung, Platzierung und Versionskontrolle. Er kann jedoch weder die Textur des gewählten Bedruckstoffs vollständig wiedergeben noch garantieren, dass jede Siebdruckfarbe im Druck identisch aussieht.
Das Designteam sollte außerdem die Produktabmessungen, Einlegezeichnungen, den Rechtstext, Barcode-Informationen und Ausstellungsbeschränkungen erhalten. Eine vollständige Anpassung lässt sich leichter handhaben, wenn die Freigaben für Struktur und Grafik demselben Überarbeitungsprozess unterliegen.
Gehen Sie von dem verpackten Produkt aus und nicht von einer geschätzten Kartongröße. Geben Sie die Abmessungen, das Gewicht, die Menge, die gewünschte Struktur, den Vertriebskanal, den Bestimmungsort und die Verfügbarkeit von Druckvorlagen an. Anhand dieser Angaben kann der Lieferant die Verpackung entwerfen und praktische Anpassungsmöglichkeiten prüfen.
Bei der ersten Prüfung sollten die Passform, die Materialausrichtung, der Verschluss, die Konstruktion der Einsätze, die Bedruckungsfläche, die Veredelung, die Montage und die Versandbedingungen berücksichtigt werden. Anhand eines strukturellen oder bedruckten Musters lassen sich anschließend die Passform, das Öffnungsverhalten, die Position des Druckmotivs und die Veredelungsrichtung überprüfen.
Nach der Freigabe umfasst die Produktionsplanung die Bereiche Materialbeschaffung, Druck, Zuschnitt, Montage, Prüfung, Verpackung und Auslieferung. Die schnelle Bearbeitung und der schnelle Versand sollten separat besprochen werden, da die Produktionszeit und die Transportzeit von unterschiedlichen Faktoren abhängen.
Die Großhandelspreise variieren je nach Abmessungen, Menge, Struktur, Druckverfahren, Bedruckungsgrad, Beilagen und Weiterverarbeitung. Anstatt sich für ein Unternehmen zu entscheiden, nur weil es sich selbst als führender Hersteller und Lieferant bezeichnet, sollten Sie vergleichen, was die einzelnen Angebote konkret beinhalten. Die Kosten für Werkzeugbau, Mustererstellung, Verpackung, Freigabephasen, Frachtbedingungen und mögliche Nacharbeitskosten sollten klar ausgewiesen sein.
Durch eine interne Überprüfung lassen sich bereits vor Produktionsbeginn Probleme hinsichtlich der grafischen Gestaltung oder der Produktkonstruktion erkennen. Erstklassige Qualität hängt weniger von weit gefassten Marketingversprechen ab, sondern vielmehr davon, ob die genehmigten Spezifikationen dem tatsächlichen Produkt und der Vertriebsmethode entsprechen.