Wenn Sie die verschiedenen Arten von Hartkartons kennen, können Sie die Struktur besser an den jeweiligen Anwendungsfall anpassen – anstatt nach der Musterprüfung eine ungeeignete Form nachrüsten zu müssen.
Deckel und Boden (auch als „Set-up-Boxen“ bezeichnet) sind am weitesten verbreitet. Der Deckel liegt mit einer festgelegten Überlappung – in der Regel 20–40 mm – auf einem Schalenboden auf, wodurch eine klare Trennfuge entsteht. Teleskopboxen Erweitern Sie dieses Konzept, indem Sie den Deckel vollständig über den Sockel schieben lassen – dies eignet sich gut für zylindrische oder längliche Produktformen.
Magnetverschluss Bei diesen Modellen wird der Deckel mit Reibungsverschluss durch einen Deckel mit eingebauten Neodym-Magneten ersetzt, die in der Regel einen Durchmesser von 5–8 mm haben und unter der Umhüllung angebracht sind. Das Ergebnis ist ein Öffnungsmechanismus per Knopfdruck, der eher durchdacht als zufällig wirkt. Starre Schachteln mit Magnetverschluss sind besonders beliebt für Geschenkverpackungen, Abonnementverpackungen und Elektronikartikel.
Zusammenklappbare Hartkartons stellen eine strukturelle Innovation dar, die es verdient, gesondert hervorgehoben zu werden. Sie lassen sich für den Versand flach zusammenfalten, gewinnen jedoch beim Aufklappen sofort ihre volle Stabilität zurück – wodurch das Frachtvolumen im Vergleich zu vormontierten Einheiten um bis zu 70% reduziert wird. Für Marken, die Kartons in großen Mengen über lange Lieferketten importieren, ist dies finanziell von Bedeutung.
Schachteln im Buchformat Lässt sich wie ein Buch öffnen – an einer Seite mit Scharnieren versehen, an der anderen Seite mit einem Magnet- oder Bandverschluss. Sie eignen sich besonders gut, wenn das Innere der Schachtel Teil der Produktgeschichte ist, da beide Seitenwände im geöffneten Zustand vollständig sichtbar sind.