Karton, Kraftpapier und Wellpappe für Bekleidungskartons
Karton eignet sich für leichte Faltschachteln und Verkaufsverpackungen. Er bietet eine glatte Druckoberfläche und kann je nach Größe und Gewicht der Bekleidungsartikel in verschiedenen Stärken hergestellt werden.
Durch die Umhüllung mit einer stabilen Pappe entsteht eine schwerere, formstabilere Bekleidungsverpackung. Diese Variante wird häufig für Geschenkboxen für Bekleidung, Modestart-Sets und individuelle Bekleidungsverpackungen in Betracht gezogen, bei denen die Präsentation wichtiger ist als die flache Lagerung.
Kraftpapier hat ein natürliches, weniger beschichtetes Aussehen und eignet sich für Faltschachteln, Hüllen, Papiertüten oder Wellpappeverpackungen. Wellpappe bietet zusätzliche Druckfestigkeit und ist widerstandsfähiger im Umgang, wodurch sie sich besser für Versandkartons und Umverpackungen eignet.
Angaben zu Materialien sollten präzise sein. Begriffe wie „auf Papierbasis“, „recycelbar“, „kunststoffarm“ oder „FSC-zertifiziert“ sollten nur verwendet werden, wenn die gesamte Struktur und die entsprechenden Nachweise dies rechtfertigen. Der FSC erklärt, dass zertifiziertes Material über die gesamte Lieferkette hinweg identifizierbar und rückverfolgbar bleiben muss, bevor Fertigprodukte mit einem FSC-Vermerk oder -Label versehen werden dürfen.
Mylar-Beutel oder maßgeschneiderte Mylar-Verpackungen können für bestimmte Accessoires, Textilkomponenten oder Produkte nützlich sein, die eine zusätzliche Feuchtigkeitsbarriere benötigen. Sie sollten jedoch nicht als struktureller Ersatz für Verpackungskartons für Bekleidung angesehen werden.
Individuell bedruckte Bekleidungskartons mit Logo und markenspezifischen Veredelungen
Individuell bedruckte Bekleidungskartons können mit einem Logo, Produktinformationen, Markenfarben, saisonalen Motiven, Kampagnengrafiken oder Pflegehinweisen versehen werden. Käufer können die Außenseite, die Innenseite, den Deckel, den Boden, die Hülle, das Seidenpapier und andere sichtbare Präsentationselemente individuell gestalten.
Der Offsetdruck eignet sich möglicherweise für größere Produktionsmengen und anspruchsvolle Farbanforderungen. Der Digitaldruck kann für Muster, kleinere Auflagen oder Druckvorlagen in Betracht gezogen werden, bei denen sich ein vollständiger Offset-Einrichtungsaufwand nicht lohnt. Die endgültige Druckmethode hängt von der Stückzahl, dem Kartonmaterial, der Druckvorlage, den Farbanforderungen, dem Budget und der Lieferzeit ab.
Zu den verfügbaren Veredelungsmöglichkeiten zählen unter anderem Folienprägung, Reliefprägung, Tiefprägung, Matt- oder Glanzlaminierung, bedruckte Hüllen, Bänder, Etiketten und individuelle Veredelungen. In den Einlagen können Accessoires, Karten, kleine Artikel oder mehrere Kleidungsstücke in einer festgelegten Anordnung untergebracht werden.
Die Oberflächenveredelungen sollten im Rahmen der vollständigen Verpackungsspezifikation ausgewählt werden. Eine optisch ansprechende Veredelung muss dennoch mit dem gewählten Papier, der Kartonstruktur, den Falzbereichen, der Produktionsmenge und der Versandart harmonieren.