Das Außenformat sollte entsprechend dem Innenbehälter und der Art und Weise ausgewählt werden, wie das fertige Produkt verpackt, präsentiert, gelagert und transportiert wird. An einen leichten Karton für Kartuschen werden andere strukturelle Anforderungen gestellt als an ein schweres Glas, eine Multipack-Verpackung für Pre-Rolls oder ein Premium-Präsentationsset.
Faltkartons und Hüllen eignen sich besonders gut für Tuben, Fläschchen, Flaschen, kleine Gläser und Verpackungen für E-Zigaretten-Kartuschen. Individuell bedruckte Cannabis-Verpackungen können kompakte Layouts für Einzelverpackungen oder breitere Strukturen für Multipacks aufweisen. Sie lassen sich in der Regel flach versenden, was den Lagerplatzbedarf vor dem Verpacken reduziert. Bedruckte Verpackungen können zudem Verschlusslaschen, Staubklappen, Sichtfenster, Aufhängelaschen oder Kartoneinlagen enthalten, sofern die Konstruktion und die örtlichen Vorschriften dies zulassen.
Für Startpakete, Geschenksets, Multipacks, Premium-Verpackungen und hochwertiges Zubehör werden häufig starre Verpackungsformate gewählt. Ihre Konstruktion aus ummanteltem Karton sorgt für eine robuste Verpackung und ermöglicht ein eindrucksvolleres Auspackerlebnis. Konstruktionen wie Schubladen-, Buch-, Magnetverschluss-, zweiteilige und Schulter-Hals-Konstruktionen können in Betracht gezogen werden, sobald das Verpackungsgewicht und die Öffnungsreihenfolge feststehen.
In Ausstellungsboxen lassen sich einzeln verpackte Produkte in autorisierten Einzelhandelsgeschäften übersichtlich anordnen. Bei der endgültigen Konstruktion sollten die Stückzahl, die Stellfläche auf der Theke, die Nachfüllung, der Schwerpunkt sowie die Belastung der Bodenplatte berücksichtigt werden.
Für Verpackungen von Blunts, Esswaren, CBD-Boxen, maßgefertigten Cannabis-Kartons, Cannabis-Verpackungen und Hanf-Verpackungen können unterschiedliche Primärverpackungen verwendet werden. Papierkartons für Esswaren sollten in der Regel eine separat angegebene, für den Kontakt mit Lebensmitteln zugelassene Verpackung umschließen; es sollte nicht davon ausgegangen werden, dass sie selbst die direkte Barriere bilden.
Bei THC-Konzentraten, Ölen oder anderen empfindlichen Produktformen sollten Sie vor der Entwicklung der Verpackung die genaue Primärverpackung und den Verschluss festlegen. Der sicherste Weg, Ihre Cannabis-Produktlinie zu verpacken, besteht darin, den bedruckten Karton, den Innenbehälter, den Verschluss, das Etikett und den Transportkarton als ein aufeinander abgestimmtes System zu betrachten.
Maßgefertigte Beutel und Tüten für Cannabis erfordern andere Folien, Versiegelungen und Prüfverfahren als Kartonverpackungen. In der Anfrage sollte eindeutig angegeben werden, ob für das Projekt ein Beutel, eine Umverpackung oder ein kombiniertes System benötigt wird.